Imkerverein Ost-Uckermark e. V.
Imkerverein Ost-Uckermark e. V.

Bernhard Heuvel

Unser kleiner Familienbetrieb wird von mir, Bernhard Heuvel, geleitet. Ich bin vom Jahrgang 1979 und somit heute 39 Jahre alt. Ich bin verheiratet mit meiner Frau Franziska Heuvel. Wir haben eine gemeinsame Tochter Johanna Heuvel, geboren im Februar 2015. Ich habe im Jahre 2004 mit dem Imkern angefangen, seit 2013 eine Imkerei im Nebenerwerb aufgebaut und bin seit Ende 2015 Erwerbsimker im Vollerwerb. Unser kleiner Familienbetrieb mit der Kapazität von 400 Bienenvölkern hat seinen Sitz am Niederrhein im Nordwesten der Republik. Unsere Schwerpunkte sind die Honigproduktion und Königinnenvermehrung. Nach den Vergiftungen vor allem in Süddeutschland durch das Insektizid Clothianidin im Jahre 2008 habe ich die Imkerdemos in Braunschweig und Berlin vor dem Bundesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit (BVL) organisiert und mich für eine Änderung der Zulassungsverfahren für Pestizide eingesetzt. Dazu habe ich unzählige wissenschaftliche Studien zum Thema Pestizide und Bienen zusammengetragen. Für mein persönliches Engagement zusammen mit konventionellen Landwirten pestizidfreien Rapshonig zu produzieren wurde ich vom Deutschen Berufs- und Erwerbsimkerbund (DBIB) im Herbst 2016 mit dem Goldenen Stachel geehrt. Ich habe mich bisher immer persönlich und völlig frei für die Belange der Imkerei und der Bienen eingesetzt. Einfach aus purer Begeisterung und mit dem festen Willen, die Welt im Rahmen meiner Möglichkeiten ein bisschen lebenswerter zu machen. Für uns alle, Bienen und Menschen gleichermaßen. Und natürlich für die zukünftigen Generationen nach uns. Dabei habe ich einige Unterstützung erfahren: von der Familie, von Freunden, Bekannten und auch vom DBIB. Würde ich einen Goldenen Stachel verleihen, würde der DBIB ihn bekommen. Als frisch gebackener Erwerbsimker bin ich in die AG Nord des Vorstandes vom Deutschen Erwerbs- und Berufsimkerbund gewählt worden. Ich freue mich darauf, kräftig mitzuwirken. Für unsere Kunden produzieren und vermarkten wir nur den von unseren Bienen erzeugten Honig, da wir so am besten die Qualität des Honigs garantieren können. Regelmäßig nehmen wir Stichproben, um die Belastungen aus der Landschaft zu überprüfen und so einen sauberen Honig zu liefern. Dabei überprüfen wir auf bis zu 298 verschiedene Pestizide.

Monatsbetrachtungen 2019

Januar 2019
Januar.pdf
PDF-Dokument [566.0 KB]
Februar 2019
Februar.pdf
PDF-Dokument [547.5 KB]
März 2019
März.pdf
PDF-Dokument [363.6 KB]
April 2019
April.pdf
PDF-Dokument [426.6 KB]
Mai 2019
Mai.pdf
PDF-Dokument [585.9 KB]
Juni 2019
Juni.pdf
PDF-Dokument [479.5 KB]
Juli 2019
Juli.pdf
PDF-Dokument [438.8 KB]
August 2019
August.pdf
PDF-Dokument [495.8 KB]
September 2019
September.pdf
PDF-Dokument [447.3 KB]
Oktober 2019
Oktober.pdf
PDF-Dokument [374.5 KB]
November 2019
November.pdf
PDF-Dokument [270.1 KB]
Dezember 2019
Dezember.pdf
PDF-Dokument [473.1 KB]

Bienenretter auf dem Holzweg

Gut gemeint ist nicht gut gemacht

 

von Bernhard Heuvel im März 2020

 

Ich bin ja neugierig und weltoffen, und deswegen habe ich ein Seminar mit Torben Schiffer als Referent mitgemacht. Es ging um nichts anderes als die Rettung der Spezies der Honigbienen. Im Seminar habe ich dann erfahren, daß die Bienen vom Imker befreit werden müssen und allein die Holzkiste an der gesamten Misere der Honigbienen die Schuld trägt. Die dabei vorgebrachten Argumente waren eine wilde Mischung aus wissenschaftlichen Fakten, eigenen – wenn auch stark gefärbten Beobachtungen und Versuchen – und vielen frei in den Raum hinausgetragenen Behauptungen. Im groben Zügen bin ich ja mit den Anstrengungen von Torben einverstanden. Doch an manchen Stellen, sträubten sich meine Nackenhaare. Denn hier wird die Bienenbiologie teilweise gedreht, gedehnt und anders als in der Realität vorzufinden beschrieben. Das kann ich nicht gut leiden, denn das Verständnis der Bienenbiologie ist der Schlüssel für eine nachhaltige Imkerei und naturnahen Bienenhaltung. Fehler hier führen auf den Holzweg und dann in die Katastrophe. Den Bienen geht es schlecht genug, da können wir uns keine Fehler erlauben. Ich habe es erst mit Einwürfen während des Vortrages versucht, musste aber einsehen. daß die Einwürfe den Fluss der Veranstaltung schadeten. Deswegen habe ich fleißig mitgeschrieben und gebe hier und jetzt meinen Senf wieder. In keinster Weise(!) greife ich hiermit Torben als Person an. Im Gegenteil, ich kenne Torben schon viel länger als der Rest der Öffentlichkeit. Und in vielen seiner Aspekte stimme ich auch zu. Die folgenden Aspekte behandeln nur die Abweichungen zwischen uns.

 

Den gesamten Text findet ihr in der folgenden Pdf.

Bienenretter auf dem Holzweg
Gut gemeint ist nicht gut gemacht
von Bernhard Heuvel
Bienenretter Holzweg.pdf
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Die Bruder Adam Beute

Die 2 Königinnen Betriebsweise

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Unsere nächste Veranstaltung

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